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Osterrönfeld, 15.Mai 2004

OV Sörup übte unter- und oberhalb der Grasnarbe
 

Gegen 6 Uhr begann der Dienst für die Helferinnen und Helfer des Verpflegungstrupps der Fachgruppe Logistik. Sie mussten Frühstück für die Helfer des Technischen Zuges (TZ) und für den Materialtrupp der Fachgruppe Logistik (Log-M) zur Mitnahme bereitstellen. Wie schon im Oktober letzten Jahres sollten auch diesmal im Rahmen der verlagerten Standortausbildung die besseren Ausbildungsmöglichkeiten auf dem Übungsplatz genutzt werden, um Theorie und Praxis zu verbinden. Zusätzlich hatte der Ortsverband weitere 30 Personen mit Frühstück auf dem Gelände des Munitionsräumdienstes in Groß-Nordsee zu verpflegen, die dort an einer Sprengausbildung teilnahmen. Insgesamt stellte dieser Tag eine kleine Herausforderung für die Log-V dar, denn zur Mittagszeit waren erneut die 30 Personen in Groß-Nordsee und zusätzlich noch die eigenen Kräfte auf dem Übungsplatz in Osterrönfeld zu beköstigen. Kein leichtes Unterfangen, wenn man die Entfernungen bedenkt und die Sperrung des Autobahnkreuzes Rendsburg in Richtung Norden für Umwegfahrten sorgt.

Um 7 Uhr traten die Helferinnen und Helfer des TZ und der Log-M ihren Dienst an. Innerhalb kurzer Zeit wurden die insgesamt sieben Fahrzeuge zuzüglich der Anhänger zu einem kleinen Konvoi zusammengestellt und einer Abfahrtskontrolle unterzogen. Vom Zugführer erhielten die Gruppenführer und Kraftfahrer eine Einweisung in die geplante Fahrstrecke und letzte Instruktionen hinsichtlich der einzuhaltenden Abstände und Geschwindigkeiten.

Für einen Zwischenstopp (technischer Halt) wurde der Parkplatz „Brekendorfer Moor“ an der BAB 7 genutzt. Kurz nach 9 Uhr war das Übungsgelände erreicht. Die Log-M hatte als Zielsetzung den Aufbau und Betrieb eines Log-M Bereichs unter Einsatzbedingungen. So konnte der Log-M Trupp mit seinem Werkstattanhänger einmal mehr die Möglichkeiten ausnutzen, die dieser Anhänger nach all den erforderlichen Um- und Einbauten in unzähligen Stunden der Eigenleistung jetzt bietet.

Das Kernthema für den TZ : „Die fünf Phasen der Rettung (Bergung)“. Die Helfer wurden auf dem Gelände nochmals in die Theorie eingewiesen, bevor im praktischen Bereich geübt werden konnte. Für die Atemschutzgeräteträger gab es nach dem Mittagessen eine „Sondereinlage“. Für sie galt es, das Röhrensystem und das Übungshaus zu durchkämen, um nach Verletzten und Überlebenden eines angenommenen Schadenszenarios zu suchen bzw. Rettungsmaßnahmen durchzuführen.

Für die Bergungsgruppe wurde nach dem theoretischen und praktischen Unterricht zum Ende des Tages ein Übungseinsatz inszeniert. Angenommen wurde eine Zerstörung von drei Gebäuden durch den Zusammenbruch eines darunter befindlichen Tunnelsystems.

Vier Personen wurden vermisst. Diese galt es durch Anwendung des erlernten Wissens möglichst schnell und effektiv zu finden und zu versorgen. Als Darsteller hatten sich vier Helfer im Gebäude und dem angrenzenden Röhrensystem versteckt. Es dauerte nicht lange, bis die erste Person gefunden wurde. Die zweite und dritte Person hatten es hingegen in sich. Sie waren schwer gewichtig und spielten zu dem auch noch die Rolle eines Bewusstlosen. Reaktionen auf die üblichen Ruf- und Klopfzeichen blieben deshalb aus.

Durch systematisches Absuchen wurden auch sie gefunden und versorgt. Schlussendlich fehlte nur noch eine Person. Nur Vermutungen gab es zu dem vermeintlichen Aufenthaltsort. Wie im richtigen Leben waren einige Erkenntnisse leider falsch, so dass man die Person erst einige Zeit später auffand. Zur allgemeinen Aufheiterung trug dann auch das Versteck bei. Nahe dem Übungshaus stand die Miettoilette, und genau darin war der „Vermisste“ dann auch gefunden worden. – Manchmal stimmen die Informationen von „Passanten“ und „Angehörigen“ eben nicht.

Nach diesem amüsanten Ende wurde der Rückmarsch angetreten. Gegen 19:30 waren alle Helfer und Fahrzeuge im OV. - Ein langer aber auch erfolgreicher Tag.

Eingesetzte Fahrzeuge: TZ:
MTW
GKWI + Planenanhänger
GKWII + Notstromanhänger 30KVA

FGr Log:
Ducato
Lkw m. Lbw
Unimog
Lkw m. LdKr + Werkstattanhänger

Jugendgruppenfahrzeug


   

Fotogrößen 333 x 250 Pixel - bei langsamen Verbindungen längere Ladezeit

Abseilübungen am Giebel des Übungshauses
….Abtransport durch das enge Röhrensystem - Keine leichte Aufgabe…
Eng !
Die Atemschutzübung kann beginnen, doch zuvor werden die erforderlichen Daten zur Atemschutzüberwachung erfasst
Einstieg ins Tunnelsystem
… sichtlich erleichtert und in „Sicherheit“.
Theoretische Ausbildung unter freiem Himmel
30 KVA Notstromaggregat







 


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