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LV Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein

LV Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt

LV Sachsen, Thüringen

 
Aus dem LV Sachsen, Thüringen

 

Auch in Thüringen ist es jetzt so weit, der V. Landesjugendwettkampf
 
Das Online Tagebuch zum Lager:
 
Der 1. Tag
Der 2. Tag
Der 3. Tag
Der 4. Tag
 

 


 

Jugendgruppe Görlitz vertritt Sachsen in Meck - Pomm...
 

Es regnete und regnete und regnete - doch das viele Wasser tat der Begeisterung  beim Landesjugendwettkampf Sachsen in Plauen (fast) keinen Abbruch... (Bericht lesen)

10 Mannschaften stellten sich im zweistündigen Wettkampf den Anforderungen. Als Sieger ging die Mannschaft aus Görlitz hervor. Damit vertreten die Lausitzer die THW-Jugend Sachsen beim nächsten Bundesjugendwettkampf, der 2006 in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet.

Platz 2 belegte die Jugendgruppe aus Grimma, Platz 3 ging nach Pirna.

Die weiteren Platzierungen:

4. Annaberg
5. Kamenz
6. Plauen
7. Döbeln
8. Borna
9. Chemnitz
10. Dresden

Wie bei den meisten Wettkämpfen war die spektakulärste Aufgabe der Teil zum Selberbauen. Auf einen zu fertigenden Holzrahmen musste ein gefüllter Mörtelkübel gestellt und mittels 2 Hebekissen mind. 20 cm angehoben werden.

Das einzufüllende Wasser war vorher aus einem Wasserfass mittels Tauchpumpe und Schlauch in einen Eimer zu füllen. Der Wassereimer durfte nur von zwei  JH auf einer Krankentrage über einen vorgegebenen Hindernisparcours transportiert werden. Am Ende des Parcours stand der Mörtelkübel, der zu befüllen war. Der Parcours war 5 - mal zu durchlaufen.

Am Ende wurde die Wassermenge gemessen und entsprechend die Punkte verteilt.
Neben theoretischen Fragen galt es zudem, sich in drei weiteren praktischen Kategorien zu bewähren:

  • Bau eines Dreibocks und Anheben des Schleifkorbes mittels Rollgliss

  • Erste Hilfe und Transport Verletzter

  • Aufbau des Beleuchtungssatzes mit Stromerzeuger zur Ausleuchtung der Wettkampfbahn
     

Ein vielseitiges Programm gemäß dem Motto der THW-Jugend „Spielend helfen lernen“ stand für die rund 200 Teilnehmer während des Lagers, das am Mittwoch begann und am Sonntag endete, auf dem Programm. Vom Seifenkistenrennen über Sportturniere bis zum Lagerkino THWatch gab es für die Jugendlichen einiges zu erleben. Höhepunkt war die Siegerehrung Samstagabend mit Büffet, Liveband und Disko. Die Ska-Combo aus Leipzig zog auch den Landesbeauftragten Manfred Metzger in ihren Bann. Letztendlich gribbelten ihm seine Schlagzeugerhände doch zu sehr und er ließ es sich nicht nehmen, so wie beim letzten Lager in Grimma selbst zu den Sticks zu greifen.

Neben den Wettkampfmannschaften nahmen außerdem Jugendgruppen aus Aue-Schwarzenberg, Freiberg und Radebeul am Landesjugendlager in Plauen teil und trotzten dem Wetter. Schließlich hatte der Wetterbericht von Sturm und Gewitterwarnung bis zu Bodenfrost und Besorgnis erregender Schneefallgrenze an den Lagertagen alles zu bieten.

Gut, dass das Festzelt beheizt war und gut, dass das Bundeslager im nächsten Jahr in den Sommerferien stattfindet.
 


 

Landesjugendlager 2005 in Sachsen



 
Text: Andreas Koch    

 

Manche Sachen haben Haken...
 

die tschechische Sprache hat sogar mehr als genug davon. Trotzdem trafen sich Kinder und Jugendlich der Freiwilligen Feuerwehr Horní Slavkov und einiger THW-Jugendgruppen im verschneiten Vogtland, um der Sache auf die Spur zu kommen. Der Workshop Deustch -Tschechisch für Jugendgruppen soll es in Zukunft ein wenig leichter machen, sich mit den Partnergruppen austauschen zu können. Petr Wolf aus Prag, der seine Schulzeit in einer deutschsprachigen Schule absolvierte, nahm die Gruppen auf spielerische Weise mit auf eine Sprachreise. So konnten die 20 Teilnehmer nicht nur die Tücken, sondern auch die Parallelen der beiden Sprachen ein wenig mehr kennenlernen. Dazugelernt haben alle.

Denn wer kann schon behaupten, sich die Farbe beim Mau Mau Spiel auf tschechisch wünschen zu können.

 

Text: Andreas Koch

   

 


 

Jahresplanung Jugend Länderverband Sachsen / Thüringen 2005 

 

THWin für Jugendbetreuer
Zeitraum: 12. 02.2005
Ort: LBDSt Altenburg
Teilnehmer:
 
Jugendbetreuer/-innen
 

Sprachworkshop Deutsch-Tschechisch für Jugendgruppen

Zeitraum: 04. - 06.03.2005
Ort: Auerbach
Teilnehmer:
 
Mitglieder der Jugendgruppen
 

Konfliktmanagement für Jugendbetreuer II

Zeitraum: 11.03. – 13.03.2005
Ort: Hütten
Teilnehmer:
 
Jugendbetreuer/-innen & Jugendgruppenleiter/-innen
 

Girls Day – Mädchen Zukunftstag

Zeitraum:              28.04.2005
Ort:                   
 
in den OV´s
 

Landesjugendlager Sachsen

Zeitraum: 04.05. – 08.05.2005
Ort:  Plauen
Teilnehmer:
 
Landesjugend Sachsen
 

Landesjugendlager Thüringen

Zeitraum: 07.07. - 10.07.2005
Ort: Heiligenstadt
Teilnehmer:
 
Landesjugend Thüringen
 

Weltjugendtag

Zeitraum: 15.-21. August 2005
Ort: Köln
Teilnehmer:
 
eine THW-Jugendgruppe pro Bundesland
 

Aufbaulehrgang Jugend

Zeitraum: 16.09. – 18.09.2005
Ort: n.n.
Teilnehmer:
 
Jugendbetreuer/-innen & Jugendgruppenleiter/-innen
 

Junghelferfussballturnier

Zeitraum: 19.11.2005
Teilnehmer: Jugendgruppen
   
 

Text: Andreas Koch

 


 

Besuch bei Panther und Medicopter - Besichtigung der Flughafenfeuerwehr Leipzig – Halle
 

Wenn Junghelfer reisen, da gibt es was zu sehen. So z.B. die Abläufe hinter den Kulissen des „Luftdrehkreuzes Mitteldeutschlands“.

Karsten Albani vom Ortsverband Aue schreibt zum Ausflug zur Flughafenfeuerwehr nach Leipzig:

„Da wir uns bei der Besichtigung natürlich auch im Sicherheitsbereich aufhielten, mussten wir uns auch einer Personenkontrolle unterziehen. Im Anschluss wurde uns anhand eines Beispiels ( Handtasche ) die Wirkungsweise des Durchleuchtungsgerätes gezeigt. Dabei zeigten sich die Inhalte der Tasche abhängig von ihrer Dichte in verschiedenen Farben.

Danach stiegen wir in einen für uns bereitgestellten Reisebus und fuhren auf das Vorfeld, wo bereits eine Maschine der „AIR BERLIN„ auf ihren Start in Richtung Mallorca wartete. Anschließend bot sich für uns ein außergewöhnliches Schauspiel. Mit Genehmigung des Towers hatten wir die einmalige Gelegenheit, mit dem Bus dem Flugzeug bis zur Startbahn zu folgen. Dabei befuhren wir auch die neue Rollbrücke, welche über die Autobahn führt.

In der Süd-Wache der Flughafenfeuerwehr wurde uns die Technik und Arbeitsweise der Flughafenfeuerwehr ausführlich vorgestellt. Unter anderem wurden wir mit der persönlichen Schutzausstattung des Feuerwehrmannes vertraut gemacht.

Natürlich konnten wir auch die beiden Panther bewundern. Diese speziell für die Flughafenfeuerwehr entwickelten Löschfahrzeuge erreichen innerhalb von 29 Sekunden eine Geschwindigkeit von 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge liegt bei 140 km/h. Binnen 3 Minuten erreichen die Fahrzeuge jede erdenkliche Unglücksstelle im Bereich des Flughafens.

Auf der Rückfahrt zum Zentralterminal zeigte uns der Begleiter das Tanklager des Flughafens, sowie die hier stationierte Rettungshubschrauberstaffel, zu der auch der bekannte  „Medicopter 117“ gehört.“

Neben jugendgerechter praktischer und theoretischer Ausbildung in Sachen Katastrophenschutz zählen auch solche Ausflüge zum Programm in den THW-Jugendgruppen Sachsens und Thüringens. Dort sind zur Zeit über 500 Junghelferinnen und Junghelfer aktiv. Wo überall Ortsverbände zu finden sind, in denen Kinder ab 10 Jahren mitmachen können, dass zeigt die Karte unter http://www.thw-sachsen-thueringen.de/das_thw_sn_th/index.html.


Feuerwehrfahrzeug


Gruppenbild


Flugzeug abschleppen


Text: Andreas Koch
   

 


 

Alle Jahre wieder....
 


Landesjugendleitung Sachsen

tagen in der nachweihnachtlichen Zeit die Ausschüsse der THW-Landesjugenden Sachsen und Thüringen.

Für die Versammlungen zum Start in das neue und zum Abschluss des alten Jahres ging die Reise diesmal nach Chemnitz und Heiligenstadt. Neben den verwaltungstechnischen Notwendigkeiten waren vor allem die Vorbereitungen auf die Landesjugendlager in diesem Jahr zentrales Thema. 

Nicht nur der Landesbeauftragte Manfred Metzger konnte sich davon überzeugen, dass die Vorbereitungen auf vollen Touren laufen, wie z.B. Joachim Lenk für die Heiligenstädter Organisatoren berichtete. Die Standorte für Zeltlager und Wettkampfplatz sind ausgewählt. Zudem berichtete Lenk neben viel anderem Positiven auch, dass der OV Heiligenstadt es geschafft hat, den Ministerpräsidenten von Thüringen, Dieter Althaus, als Schirmherrn für den Landesjugendwettkampf am 9. Juli 2005 zu gewinnen.

Über das Landesjugendlager hinaus wurde in den Gruppen mit regem Interesse über die Einführung eines Leistungsabzeichens in der Thüringer Junghelferschaft diskutiert. Zu diesem Thema hat sich ein Arbeitskreis gebildet. Man darf gespannt sein, wie die Entwicklung in dieser Sache weitergeht.

Die sächsischen Jugendgruppenvertreter konnten neben dem Landesbeauftragten auch den Landessprecher André Scholz begrüßen. Die seit nunmehr einem Jahr im Amt befindliche Mannschaft um Landesjugendleiter Rico Graichen konnte wie die Thüringer Kollegen bereits eine weit fortgeschrittene Planung für das Landesjugendlager präsentieren. Als besonderes Highlight wird der sächsische Landeswettkampf am 7. Mai 2005 neben dem Stadion des VFC Plauen stattfinden, in dem unmittelbar im Anschluß die viertbeste sächsische Fußballmannschaft ihr Punktspiel austragen wird.

Für Spannung in den kommenden Monaten ist also gesorgt und es bleibt abzuwarten, ob die THW-Jugend Plauen als Titelverteidiger des Landesjugendwettkampes ihren Fußballern wieder den Rang abläuft, wenn es heißt, wer ist die beste Mannschaft in Sachsen.

 


LB Metzger (v.l.) im Gespräch mit Robert und Marian Riedel


Im Ortsverband Heiligenstadt


Plenum der sächsischen Jugendgruppen


Text: Andreas Koch
   

 


 

"It’s a celebration!" Der Weltjugendtag ist ein Fest – und sogar noch mehr als das...
 

heißt es auf der Internetseite des Weltjugendtages.
Vom 15.-21. August 2005 lädt der Papst Jugendliche aus aller Welt nach Köln ein.  Es werden bis zu 800.00 Besucher und Pilger aus mehr als 120 Ländern erwartet.

Die Veranstalter versprechen also nicht zu viel, wenn sie damit werben, „Triff die Welt in Köln! Es ist einfach schön, Jugendliche von überall auf der Welt kennen zu lernen. Du erfährst, was das Leben anderer ausmacht, wie sie leben und glauben.“

Passend hierzu möchte sich die THW-Jugend e.V. an dieser Großveranstaltung mit dem Projekt „Mosaik“ unter dem Motto „In einer Welt zählt jeder“ beteiligen. Es ist geplant, an vier Standorten auf dem Weltjugendtag ein riesiges Mosaik mit den Besuchern gemeinsam zu erstellen.

Hierzu ist aber einiges an Vorarb
eit nötig und dazu wird aus jeder Landesjugend eine Gruppe gesucht, die mit Leib und Seele mit machen möchte. Im Vorfeld gilt es die Mosaiksteine vorzubereiten. Auf dem Jugendtag müssen die Steine dann zu einem Gesamtkunstwerk zusammengeführt werden. Auch hierfür werden jede Menge fleißige Junghelferhände gebraucht. Neben der Arbeit wird aber auch das Vergnügen nicht zu kurz kommen. Die Jugendgruppen erhalten nämlich die Möglichkeit an Jugendkulturveranstaltungen und Musikfestivals teilzunehmen.

Interessenten melden sich bitte bis zum 31.01.2005. Nähere Informationen erhalten die Jugendgruppen bei Ihren Landesjugendleitern oder in der Altenburger Dienstelle von Andreas Koch.


Text: Andreas Koch
   

 


 

Auch die jüngsten THW-Helfer machen mit!
 

Das Technische Hilfswerk ist zur Zeit mit rund 100 Helfern in Südostasien im Einsatz, um Wasser trinkbar zu machen oder die Infrastruktur in Stand zu setzen. Verständlich, dass auch die Junghelfer des THW mit anpacken wollen, um die Not der betroffenen Menschen zu lindern.

In den Einsatz können die fast 15.000 Kinder und Jugendlichen, die bundesweit in den Jugendgruppen das ABC des Helfens lernen, allerdings nicht gehen. Die Jugendgruppe des Suhler Ortsverbandes fand
trotzdem eine Möglichkeit, sich mit ihren Mitteln den Helfern anzuschließen. Die stellvertretende Landesjugendleiterin Petra Lenz schreibt hierzu:

"Am Abend saß Eileen vor dem TV und verfolgte die Nachrichten aus dem Krisengebiet. So kam ihr der Gedanke: wir stellen uns morgen früh mit Überweisungsträgern in gut frequentierte Kaufhäuser der Stadt und bitten die Bevölkerung, Hilfsorganisationen, die für die Opfer des Seebebens sammeln, zu unterstützen. Innerhalb kürzester Zeit waren zehn Jugendliche und zwei erwachsene THW-Helfer bereit, die Sammelaktion am 31.12.2004 zu organisieren. Stolz konnten sie am Mittag, als die Kaufhäuser schlossen, auf eine Gesamtsumme von 851,00 € blicken. Dies macht Mut, bei weiteren Aktionen die Mitmenschen aufzurütteln, auch an andere zu denken."


Text: Andreas Koch
   

 


 

Ahoj- wie wir in Tschechien sagen
 

 

 

 

 

 

 

 





 




 

Nach einem Schnupperjahr war es am 10. Dezember 2004 soweit, die Jugendgruppen des THW-Ortsverbandes Aue-Schwarzenberg und der Freiwilligen Feuerwehr Horni Slavkov gaben sich das „Ja-Wort“ zur Partnerschaft. Der Bürgermeister der Kleinstadt nahe Karlsbad, Herr Hanzik, und der Leiter der dortigen freiwilligen Feuerwehr, Herr Beneš, ließen es sich nicht nehmen, ihre Jugendbetreuer in den Sitzungssaal des Landratsamtes in Aue zu begleiten. Die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden durch Herrn Beneš und den frischgebackenen Ortsbeauftragten Harry Klaffs war der vorläufige Höhepunkt des internationalen Jugendaustausches sächsischer Gruppen mit ihren südlichen Nachbarn.

Im März diesen Jahres kam es zu einem ersten Treffen. Im Jahresverlauf konnte dann des öfteren der blaue Jugend-MTW des Ortsverbandes an den Deutsch-Tschechischen Grenzübergängen gesichtet werden. Ein Höhepunkt für die Nachwuchsfeuerwehrleute war  die Teilnahme am Bundesjugendlager der THW-Jugend in Münsingen. Für die Zukunft steht auch schon einiges auf dem Programm. Bereits im Februar wollen sich die Gruppen ein Wochenende treffen, um gemeinsam die Sprache des anderen zu entdecken und auf dem Landesjugendlager 2005 ist der Platz für die Gäste schon abgesteckt.
 


Text und Bilder: Andreas Koch
   

 


 

"Frischlinge" gewinnen das Junghelferfussballturnier 2004
 
Fussballturnier

Den Jugendgruppe Borna gibt es gerade einmal seit letztem Jahr, damals wurde nämlich erst der Ortsverband als jüngster im LV Sachsen, Thüringen gegründet. Das hielt die Bornaer Jugendlichen aber nicht davon ab, den bereits etablierten Jugendgruppen beim Turnier in der Ostthüringenhalle Schmölln Paroli zu bieten. Sie brachten gleich zwei Mannschaften in das Halbfinale und gewannen schließlich das Turnier vor Kamenz und Erfurt.

Insgesamt hatten sich zwölf Teams auf den Weg über die verschneiten Straßen gemacht, um zum zweiten Mal den Junghelferfußballpokal im Länderverband untereinander auszuspielen.

Die 160 Jugendlichen und ihre Betreuer verwandelten die Halle zeitweise mit ihren Rattern in eine südamerikanische Fußballhochburg und ließen so den Wintereinbruch vergessen. Für die gute Stimmung sorgte auch THW-Helfer Karsten Albani von der Discothek Big Party, der für Sound und Moderation zuständig war.
Nach 36 Spielen und einem dramatischen Finale konnten die Mannschaften aus den Händen des sächsischen Landesjugendleiters Rico Graichen Preise und Pokale entgegennehmen. Erst in der Verlängerung hatte sich die erste Mannschaft aus Borna gegen die Kamenzer mit 3:2 durchsetzen können. Im Spiel um Platz drei waren die Erfurter gegen die zweite Bornaer Mannschaft mit 4:1 erfolgreich. Kaum auszudenken, wo die Bornaer noch einen weiteren Pokal untergebracht hätten, wo sie doch gerade mitten im Bauen sind....

Die Platzierungen:

  • 1. Borna I A
  • 2. Kamenz
  • 3. Erfurt
  • Borna I B, Riesa, Altenburg, Heiligenstadt, Döbeln, Chemnitz, Suhl, Aue - Schwarzenberg, Dresden
     


Text und Bilder: Andreas Koch

 


 

WER, WIE, WAS?...WIESO, WESHALB, WARUM?
 

Eigentlich sind ja die Kinder im Normalfall diejenigen,die ihre Eltern und Großeltern mit Fragen überschütten, weil sie sich für alles interessieren können. In Chemnitz sieht das aber anders aus, zumindest teilweise. Hier waren es nämlich die Kinder und Jugendlichen des THW-Ortsverbandes, die Eltern, Großeltern und Freunden einmal zeigen wollten, wer eigentlich noch so in ihrer Gruppe ist und wie die Bergung einer Verletzten Person abläuft.

Insgesamt waren am 20.10.2004 circa 40 Personen gekommen, um zunächst von Jugendbetreuer Rico Graichen den Werdegang der Jugendarbeit in Chemnitz vorgestellt zu
bekommen.

Im Anschluss fand auf dem Übungsgelände des Ortsverbandes die Vorführung statt.

Zunächst mussten die Junghelfer und Junghelferinnen die Schadenstelle ausleuchten, danach galt es ein Fahrzeug vom Zugang zu entfernen und schließlich erfolgte die Bergung einer verletzten Person. Nach dem nasskalten Einsatz gab es noch die Möglichkeit zu Gespräch und Informationsaustausch bei Tee und belegten Brötchen.

Eines sollte nach der Vorführung keinem Junghelfer und keiner Junghelferin mehr passieren, nämlich die elterliche Frage, wieso, weshalb und warum gehst du zum THW?
 

Text und Bilder: Andreas Koch    

 


 

Hauen ist DOOF" - Seminar Konfliktbewältigung in der Jugendgruppe
 

„Starke Kinder schlagen nicht“, lautet ein Slogan des Vereines HAUEN ist DOOF (HiD) aus Jena. Conny Beeker und Silke Ulmschneider von HiD waren zu diesem Thema Referenten des Seminares am 17. und 18.09.2004 auf der Augustusburg bei Chemnitz. Über 20 Jugendmitarbeiter waren auf die Einladung von THW-Länderverband sowie THW-Jugend e.V. Sachsen und Thüringen zur gemeinsamen Schulung auf das kurfürstlich sächsische Jagd- und Lustschloss gekommen.
 

Neben dem Thema Konfliktbewältigung stand, so zu sagen als „Einstimmung“, das Thema Jugendkriminalität auf dem Programm des Freitagabend. Frau Petra Ortmann von der Polizeidirektion Chemnitz gab einen informativen Einblick in die Lebenswelt von jugendlichen Straftätern und konnte so vermitteln, welche Alarmsignale vor der Straftat gesendet werden. Die Jugendbetreuer/-innen und Jugendgruppenleiter/-innen konnten hier Impulse bekommen, wann man Jugendlichen helfen muss, um Straftaten zu vermeiden.

Wie man Gewalt und Kriminalität vorbeugen kann, war dann ein Aspekt des Samstages mit den Referenten von HiD. Von den Ursachen nichtkonstruktiver Konfliktlösungen über die Grundlagen für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten bis zu verschiedenen Methoden der gewaltfreien Konfliktlösung spannte sich der thematische Bogen über den Tag.

Nach einem letzten Blick vom 516 m hohen Augustusburgfelsen über das sonnendurchflutete Zschopautal machten sich die Teilnehmer dann wieder auf den Heimweg in die Ortsverbände. Es bleibt zu offen, dass es viele neue Anregungen gab, die so wenig wie möglich und so oft wie nötig im Gruppenalltag Anwendung finden.

 


Text und Bilder: Andreas Koch

 

 


 

Ahoi! - passt fast immer

Bericht zur Multiplikatorenfahrt für Jugendbetreuer in die Tschechische Republik
 

Nicht nur zur See, sondern auch im Binnenland Tschechien ist das Wort „ahoi“ multifunktional einsetzbar, heißt es doch sowohl Hallo als auch Tschüss. Vom 23.-26. August 2004 waren 6 Jugendmitarbeiter aus ganz Deutschland in unserem südöstlichen Nachbarland unterwegs, um Kontakte zu tschechischen Organisationen zu knüpfen und so die bereits bestehenden Verbindungen der THW-Jugend noch auszubauen. Besonderes Interesse galt dabei der Jugendfeuerwehr. Bei einem  Besuch in der Prager Zentrale der Freiwilligen Feuerwehr konnten wir im direkten Austausch uns als THW vorstellen und einiges über unsere Gastgeber erfahren. Im freundschaftlichen Gespräch fanden wir schnell die gemeinsame Basis, auf der wir in Zukunft die Zusammenarbeit forcieren und Gruppen aus unseren Ländern zusammenbringen wollen.
 

Im Anschluss an die Besprechung in Prag standen für uns Termine in Pilsen auf dem Programm. In der Leitstelle des Feuerwehrrettungskorps und auf der Wache der Pilsener Berufsfeuerwehr kamen wir nicht nur mehrmals über die moderne Technik in`s Staunen, sondern nahmen auch eine Einladung zum Wettkampf der Jugendfeuerwehr des Bezirkes Pilsen mit. Die gleiche Offenheit die wir schon bei den anderen Stationen der Reise angetroffen hatten, fanden wir auch bei TANDEM vor, dem Koordinierungszentrum für deutsch-tschechischen Jugendaustausch.

Wieder in Deutschland angekommen, war ein Bericht über die bereits bestehenden Kontakte nach Tschechien in der Chemnitzer THW-Geschäftsstelle letzte Station der Reise. Viele neue Kontakte und Ideen sind in diesen Tagen entstanden und warten darauf, im deutschen Jugendgruppenalltag umgesetzt zu werden. Eines kann aber schon jetzt festgestellt werden. Neben den leicht zu lernenden Schlüsselworten, wird vor allem die tschechische Gastfreundschaft die Jugendaustausche der Zukunft zu einem Erlebnis machen.

In diesem Sinne – ahoi!


Text und Bilder: Andreas Koch

 


 

Dabei sein ist alles...
 
Gerade in den vorolympischen Wochen eine oft gebrauchte Losung. Für den Bundeswettkampf und das Bundesjugendlager der THW-Jugend vom 30.07.-06.08.2004 trifft dieses Motto aber ebenso den Nagel auf den Kopf . Genau wie in Sachen Olympia ist das Bundesjugendlager eben vielmehr als zwei Stunden Wettkampf.  Insbesondere für unsere heimischen Wettkampfmannschaften aus Plauen und Suhl, die am 01.08. vor den Augen der über  5000 Besucher die Plätze 12 und 13 belegten, konnte nach allem Üben und Vorbereiten, dass Lagerleben richtig losgehen. Und so war auch der leichte Anflug von Enttäuschung bei einigen Wettkämpfern schnell weggeweht.. Zumal die Suhler mit einem  Ford Transit für die Jugendgruppe noch eines von 8 neuen Fahrzeugen mit nach Hause nehmen können, die anlässlich des Lagers an Jugendgruppen übergeben wurden. Sieger des Wettkampfes wurde im Übrigen die Jugendgruppe aus Lohr am Main, vor Hamburg-Bergedorf und Bremen.

Neben dem fesselnden Wettkampf standen während der Zeit des Lagers Workshops und Ausflüge auf dem Angebot. Jeden Tag auf`s neue verlies eine blaue Schlange an THW-Fahrzeugen den Truppenübungsplatz Münsingen, denn „im Herzen Baden-Württembergs, südlich von Stuttgart wartet der Mythos Schwalb darauf, von seinen Besuchern enträtselt zu werden“, wie es die gastgebende Stadt verspricht. Im Lager selbst steht vor allem der Sport im Mittelpunkt. Allenthalben  fliegen Fuß- und Volleybälle durch die Luft und häufig verflossen gerade im sportlich fairen Wettkampf die Ortsverbands- und Ländergrenzen. Für die Gruppen gab es zudem noch ein besonderes Highlight. Mit vor Ort waren nämlich die Kanus der THW-Jugend-Sachsen. Gerade bei des sommerlichen Temperaturen eine willkommene Abwechslung, um per Stechpaddel die Gegend zu erkunden.

Über vier Tage nahm auch eine Jugendgruppe der freiwilligen Feuerwehr aus Horní Slavkov in Tschechien am Lager Teil. Als Gast der THW-Jugend-Sachsen konnten tschechischen Nachwuchsfeuerwehrleute den Bundeswettkampf verfolgen, mit den anderen Jugendlichen die Gegend erkunden oder sich bei der Technikschau von  der Leistungsfähigkeit der THW-Helfer überzeugen. Die Jugendlichen trafen sich bereits zum dritten Mal mit Junghelfern aus Sachsen. Ein Kontakt, der noch ausgebaut werden soll und eine Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens, die Zunehmend ihren Ausnahmestatus verlieren und zur Normalität  werden wird.

Alles in allem also eine erlebnisreiche und aufregende Zeit, die Lust auf die Länderjugendlager im nächsten Jahr macht.

 

 


Text und Bilder: Andreas Koch
 

 


 

Draußen im Walde...
 

wo Handys streiken und statt Hotel Hüttenromantik angesagt ist, werden Seminare schon aus diesen Gründen zum Erlebnis. Über Rahmenbedingungen hinaus ging es für die Jugendbetreuer/-innen und Jugendgruppenleiter/-innen vom 23.-25.06.04 aber auch inhaltlich um Erlebnisbezogenheit in der Pädagogik.

Nachdem bereits im Mai ein Seminar zum Thema in der sächsischen Schweiz stattfand, war diesmal der westliche Rand Thüringens, nämlich die Landesausbildungsstätte in Heiligenstadt Ort des Geschehens. Neben theoretischem Input in Sachen rechtliche Rahmenbedingungen, Geschichte der Erlebnispädagogik und pädagogischen Grundlagen stand in erster Linie das Ausprobieren der verschiedenen Methoden auf der Tagesordnung.

 

Ob es darum ging das vergiftete Netz der Spinne zu durchqueren oder ob es
galt, den Schatz aus dem Säureteich zu bergen, immer war die Gruppe gefragt und der Erfolg war allein im Team zu erreichen. Anregungen für eine erlebnisorientierte Zukunft der eigenen Gruppenarbeit gab es reichlich.

Insoweit auch die Beruhigung für die THW-Ortsverbände, die Säureteiche sind leicht zu entsorgen, die Spinnennetzvergiftungen klingen spätestens nach einer Woche ab. Was bleibt ist aber die Chance, nicht nur mit dem Kopf zu lernen, sondern über die gemeinsamen Erlebnisse auch „ernste Probleme“  besser miteinander lösen zu können.

Da nächste Seminar findet im Übrigen vom 17.-19.09.04 statt. Allerdings ohne Hütten und mit ziemlicher Sicherheit auch mit ungestörtem Handyempfang.




 


Text und Bilder: Andreas Koch

 


 

Explosion, Qualm, Verletzte, Bergung und Regen
 
 
Fünf Begriffe die für den Jugendprojekttag 2004 in Gera stehen könnten. Alles Umstände mit denen der Katastrophenschutz des öfteren in Berührung kommt. An diesem Tag war allerdings das Meiste nur Show, bis auf den Regen der real aber weder eingeplant noch willkommen war.
Trotz der widrigen äußeren Umstände ließen sich die Jugendorganisationen des Technischen Hilfswerks, der Feuerwehrjugend Gera, der ASB-Jugend und der Verkehrswachtjugend Gera die Gelegenheit nicht nehmen, ihre Organisationen vorzustellen. In enger Zusammenarbeit mit der Rettungsleitstelle Gera und den Trägerorganisationen wurde der Ablauf von Rettung und Bergung Verletzter aus einem durch Gasexplosion zusammengestürzten Haus realitätsnah dargestellt und vorführt.



Auch der Geraer Oberbürgermeister, Ralph Rauch, der Bundestagsabgeordnete Karsten Schönfeld und viele jüngere und ältere Geraer Bürger ließen sich weder von Terminen noch vom nasskalten Wetter abhalten. Verdient hatten die jungen Helfer der verschiedenen Organisationen das Interesse auf jeden Fall. Gerade die Geraer THW-Jugendgruppe wurde erst vor wenigen Monaten gegründet und hat bereits mehrfach in der  Stadtöffentlichkeit mit entsprechenden Aktion auf sich aufmerksam gemacht.

Robert Riedel von der THW-Jugend Gera berichtete nicht ohne Stolz von der mittlerweile auf 16 Mädchen und Jungen angewachsenen THW- Jugendgruppe. Der Jugendbetreuer des THW-Ortsverbandes Gera, Dirk Witter konnte nach Abschluss des erlebnisreichen Tages eine positive Bilanz ziehen, die Jugend hat sich präsentiert und neben dem Angebot der freien Jugendarbeit auch die ehrenamtliche Mitarbeit in den Einheiten des Katastrophenschutzes ins rechte Licht gerückt.

 


Text und Bilder: Andreas Koch
 

 


 

Gipfelstürmer unter sich!

Obwohl man es kaum glauben mag, es gibt sie wirklich, die Situationen in denen alle gewinnen. Zum Beispiel in dem man zusammen Berge erklimmt, deren persönliche Besteigung man im Vorfeld für unmöglich gehalten hätte. Diese beeindruckende Erfahrung konnten einige THW-Jugendbetreuer aus Sachsen und Thüringen vom 14.-16.5.2004 zu einem Erlebnispädagogikseminar in der sächsischen Schweiz machen.

Auf diese Weise konnte man hautnah erfahren, was es heißt, sich aufeinander zu verlassen und für den anderen Verantwortung zu tragen. Außerdem wissen wir jetzt, wie es sich anfühlt, mit den eigenen Kräften einen Gipfel zu bezwingen und sich dann mit stolz geschwellter Brust in das Gipfelbuch einzutragen.

Vielleicht haben wir auch ein bisschen gespürt, wie es für die Menschen sein muss, die auf die Hilfe des THW in Notsituationen angewiesen sind. Denn an diesem Wochenende waren wir diejenigen, die auf unsere Referenten vom sächsischen Bergsteigerbund angewiesen waren. Das Seminar hat auf jeden Fall Appetit gemacht, in der Ausbildung der Jugendgruppe einmal andere Wege zu gehen. Eine Fortsetzung findet bereits vom 25.-27.06.2004 statt, wenn es in Heiligenstadt ein weiteres Seminar geben wird, das sich mit erlebnispädagogischen Möglichkeiten beschäftigt.

      

Text und Bilder: Andreas Koch

 





Auf der Suche nach den Zacken des Zahnrades

Die Zusammenarbeit mit Schulen ist ein breites Betätigungsfeld, um Junghelfer und Junghelferinnen zu werben. Das war den acht Teilnehmern, die am Workshop "Helferwerbung an Schulen" teilgenommen haben, sehr schnell klar. Die Möglichkeiten reichen dabei von einer klassischen Schulstunde über eine Präsentation auf dem Schulhof hin zu einem Projekttag bzw. einer Projektwoche oder gar als ein über Wochen gehendes Projekt im Rahmen einer Ganztagesschule.

Doch egal, um welche Maßnahme es sich handelt: die Vorbereitungen, die Materialien und die Nachbereitung sind sich ähnlich. Hierzu erhielten die Teilnehmer im theoretischen Teil die notwendigen Informationen und Unterlagen durch die beiden Referenten Andreas Koch, Sachbearbeiter Jugendarbeit, und Andrea Wirth, Sachbearbeiterin Öffentlichkeitsarbeit. Ein wichtiges Instrument der Helferwerbung an Schulen ist ein Vortrag, in dem das THW allgemein, die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen und die THW-Jugend sowie deren Inhalte und Aufgaben im besonderen dargestellt sind. Dieser Vortrag wurde von den Teilnehmern am Nachmittag zielgruppenorientiert ergänzt bzw. geändert.

Eine weitere Idee, wie die Zusammenarbeit mit Schulen ausschauen kann, war die Unterstützung beim Wandertag. Hier könnten die Schüler, so war die einhellige Meinung der Teilnehmer, auf unterhaltsame und sinnvolle Weise in die Aufgaben des THW eingeführt werden, z.B. über Stationenbetrieb im Wald, durch einen Orientierungslauf oder durch eine Schnitzeljagd à la "auf der Suche nach den Zacken des Zahnrades".


Text und Bilder: Andrea Wirth

 



Jugendbetreuerlehrgang auf LV-Ebene

Schreibhilfe Guten Tag wie geht es Dir!......
Und viele andere Spiele wurden vom 19.-21.3.04 im Erfurter Lutherpark gelernt, ausprobiert, verworfen oder aber für jugendgruppentauglich befunden.
16 Jugendbetreuer/-innen und Jugendgruppenleiter/-innen aus dem gesamten Länderverband nutzten die Gelegenheit unter der fachkundigen Anleitung der Referenten Liane Kanter und Ralf Kussatz einmal ganz unterschiedliche Spiele für den Gruppenalltag zu testen. Ob Kennenlernspiele, Wahrnehmungsspiele, Bewegungsspiele.....für alle Situationen gibt es spielerische Möglichkeiten. Und nicht zuletzt das Motto der THW-Jugend „Spielend Helfen lernen“ verpflichtet ja geradezu, die Gruppenstunde auch mit Hilfe spielerisch-pädagogischer Kniffe nie langweilig werden zu lassen. Am Ende war denn nicht nur der Wunsch nach einer Vertiefung des Seminarinhaltes einhelliges Gruppenecho, sondern auch der feste Wille, den Gruppenalltag in Zukunft spielend zu meistern.

Text: Andreas Koch



      Therorie

 Dinge Suchen       Gordischer Knoten
 

 


 

Jugendbetreuerlehrgang auf LV-Ebene
Jugendbetreuer aus 5 Bundesländern „auf dem Weg zur endgültigen Berufung“

Mutterseelenallein, mitten in der Weite der Börde bei Magdeburg, zu einer Jahreszeit, in der man am liebsten zu Hause bleibt und doch motiviert, Geschichte zu schreiben. So trafen sich 14 THW-ler an 2 Wochenenden in der Jugendbildungsstätte Peseckendorf....

Mutterseelenallein, weil sich zumindest vom 23.-25.01.2004 keine weitere Gruppe in das Schloß Peseckendorf verirrt hatte. Zu einer Jahreszeit in der man lieber zu Hause bleibt, weil einigen am 2. Advent 2003 vielleicht auch etwas anderes zur Beschäftigung eingefallen wäre. Um Geschichte zu schreiben, weil es den Jugendbetreuerlehrgang in dieser Art und Weise vorher noch nie gegeben hatte.

„Der Lehrgang soll ein Alternative zum Wochenseminar „Jugendbetreuer der THW-Ortsverbände“ in Ahrweiler darstellen. Grundmotivation für das dezentrale Angebot ist die höhere Flexibilität, die den JugendbetreuernInnen dadurch eröffnet wird.....“, so steht es zumindest im Konzept, das dem Lehrgang zu Grunde liegt. Den Erstellern des Konzeptes und Leitern des Lehrganges, den Projektmitarbeitern Nicole Pamperin und Andreas Koch, ging es so auch in erster Linie darum, den Jugendbetreuern entgegenzukommen, die nur unter Schwierigkeiten eine Woche am Stück Ausbildungs- oder Arbeitsstelle verlassen können.Am Ende der Maßnahme waren denn auch alle Beteiligten zufrieden. Die Referenten, weil sie eine engagierte Gruppe hatten und die Teilnehmer, weil sie praktisch verwertbare Impulse mit nach Hause nehmen konnten. Ob in Sachen rechtliche Grundlagen der Jugendarbeit, zu den verzwicktenStrukturen im THW oder der Frage,wie löse ich eigentlich am besten einen Konflikt, gab es etwas zu hören oder mit zu machen. Wann und ob es eine Wiederholung geben wird steht zur Zeit noch nicht fest. Schade wäre es aber allemal, wenn dem positiven Start keine Fortsetzung folgen würde.

 





 
Aufbauseminar Jugendarbeit vom 19.-21.September 2003 in Chemnitz
Erst Abbau, dann Aufbau!

Was sich widersprüchlich anhört war beim Aufbauseminar Jugendarbeit vom 19.-21.09.2003 in Chemnitz praktizierte Realität. Bevor nämlich Wissensvermittlung und Beratung im Vordergrund standen, ging es am Freitagabend zunächst um den Abbau der „Thüringisch/Sächsischen Grenzen“. In dieser länderübergreifenden Zusammensetzung war die Veranstaltung Neuland und so galt es zunächst Namen und Heimatortsverbände der 20 Teilnehmer kennen zu lernen.

Den Kopf gefüllt mit neuen Namen machten wir uns am Samstagvormittag daran, den verbleibenden Freiraum mit einer Menge an Informationen zur Aufsichtspflicht aufzufüllen. Jost Rothe vom Kinder & Jugendring Sachsen gelang dies durch die abwechslungsreiche Gestaltung seines Referates in ausgesprochen kurzweiliger Form.

Den Rest des arbeitsamen Tages füllte Uwe Restetzki, der sächsische Landesjugendleiter, mit den anstehenden Themen der THW-Jugend e.V.. Die 4-stündige intensive Arbeit am Thema bewies, dass Gemeinnützigkeit, Konten und Satzungen ein weites und nicht immer leicht überschaubares Feld sind. Nach der thematischen Arbeit hatten wir uns das Grillen auf dem Gelände der Jugendherberge redlich verdient und so gestärkt konnten wir das gegenseitige Kennen lernen in der Chemnitzer City fort setzen.

Den Sonntagvormittag nutzten wir zur Auswertung und der Klärung weiterer offener Punkte. Außerdem waren noch verschiedene Planungen voranzubringen. An erster Stelle ist hier das Fußballturnier in Schmölln zu nennen, bei dem es am 22.11.2003 um den offiziellen Länderverbandspokal geht.
Als Kurzfazit zum Schluß steht auf jeden Fall: Abbau und Aufbau gelungen.

Andreas Koch
Referent für Jugendarbeit im THW-Länderverband Sachsen/Thüringen

 
Foto: Andreas Koch
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Foto: Andreas Koch Foto: Andreas Koch
Foto: Andreas Koch
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THW und Spiele?  Suchen und Finden

Die THW-Jugend Sachsen hatte zu einem Weiterbildungssseminar zum Thema "Spielpädagogik" nach Döbeln geladen. Auch der Projektmitarbeiter "Jugendarbeit in den neuen Ländern", Bernd Nagel, war mit von der Partie. Hier sein Bericht:

"Gleich einmal ganz vorneweg! Das Seminar war ein voller Erfolg für alle Teilnehmer. Warum das so war, soll jetzt beschrieben werden.
Der Termin stand seit dem Landesjugendausschuss im Januar 2003 fest, nur der Inhalt mußte noch festgelegt werden. Hier half uns der an alle Jugendbetreuer Ende des Jahres 2002 verschickte Fragebogen. In dem Fragebogen war die Frage gestellt worden, welche zusätzlichen Informationen die Jugendbetreuer sich wünschen. Und hier wurde häufig der Wunsch geäußert, mehr über Spielpädagogik zu erfahren. Auch ein Erfahrungsaustausch wurde angeführt. Verständlich, dass das Seminar so aufgebaut wurde.

 

Freitag ,14. März 2003.
 Spielvorbereitung Bis 18.00 Uhr war Anreise, und zwar ins Natur- und Freizeitzentrum Töpelwinkel, ca. 6 km von Döbeln an der Zschopau liegend. Mit Grillen ging es weiter und so störte es nicht, das einige erst nach 18.00 Uhr eintrafen. Nachdem der Letzte gegessen und sein Zimmer bezogen hatte, konnte es mit einer kleinen Verspätung losgehen.
Es folgte 19.15 Uhr die Begrüßung durch den stv. Landesjugendleiter Andreas Heinze und eine Vorstellungsrunde aller Teilnehmer. Zum erstenmal nahmen Jugendgruppenleiter an solch einem Seminar teil. Schon hier spürte man die Erwartungen auf das noch folgende. Durch Bernd Nagel, dem Projektmitarbeiter "Intensivierung der Jugendarbeit in den neuen Bundesländern" vom Länderverband Sachsen, Thüringen wurde dann auch schnell der Einstieg in die Problemdiskussion gefunden. Die Auswertung der Fragebögen auf Länderebene, Jugendlager, internationale Jugendarbeit, die Arbeit der Jugendbetreuer vor Ort mit ihren Problemen, Finanzierung der Jugendarbeit, die Teilnahme der Jugendgruppenleiter und vieles mehr kam zur Sprache.
Statt wie vorgesehen 21.00 Uhr wurde erst 22.00 Uhr der offizielle Teil beendet. Ab jetzt konnte man zu Bett gehen, denn am Samstag war 6.30 Uhr wecken angesagt. Aber auch jetzt wurde weiter miteinander kommuniziert, bis spät in die Nacht hinein.

 

Samstag, 15.März 2003.
 Gesprächsrunde Am Samstagmorgen wurde ein Ortswechsel vorgenommen, es ging in den OV Döbeln. Hier war alles schon für das Frühstück und den weiteren Seminarverlauf vorbereitet.
Pünktlich um 8.00 Uhr konnte mit der Vorstellung des Kinder & Jugend Ring Sachsen e.V. durch den Referenten Jost Rothe begonnen werden. Nach der Diskussion wurde von allen die Aufnahme in den Kinder & Jugend Ring Sachsen e.V. als notwendig betrachtet.
Um 9.00 Uhr wurde in das Hauptthema des Seminars "Spielpädagogik" eingestiegen. Die beiden Referenten Liane Kanter und Ralf Kussatz fanden gleich den Draht zu den Teilnehmern. In abwechslungsreicher Folge wurde unter Einbeziehung der Teilnehmer in lockerer und gut ansprechender Form allen die Thematik vermittelt. Ob es durch Spiele im Raum oder in dem nahe gelegenen Park, ein Vortrag oder ein Gespräch war, es war immer der Eindruck da, ja, hier lerne ich etwas, was ich zu Hause in der Jugendarbeit anwenden kann.

In der Feedbackrunde, wie auch in dem anschließend ausgegebenen Bewertungsbogen, kam voll zum Ausdruck, das war eine gelungene Veranstaltung. In dieser Art könnte jedes halbe Jahr eine stattfinden."

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